Mrs Kimble auf der Flucht

Die Mai-Ferien rückten näher und näher – und es zeichnete sich immer mehr ab, dass sich mein Mann nicht freinehmen können würde. Ebenso deutlich wurde bei den Kids und mir, dass wir einfach mal raus mussten – nicht zu lang, wenig kompliziert, einfach raus aus dem Alltag:

Mrs Kimble auf der Flucht!

Und da diese Mrs Andje Kimble einen Sohn hat, der inzwischen nicht mehr Taxifahrer, sondern Wohnmobilreisen-Anbieter werden möchte und dessen sehnlichster Wunsch es ist, mit einem Bus oder Wohnmobil zu verreisen, beschloss ich, ihm diesen Traum nun endlich zu erfüllen. Ich suchte also nach einem Bulli, den ich mieten könnte …

Fluchtwagen gesucht

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Und es war leichter als gedacht, denn die netten Menschen von fluchtwagen.com verstanden mich schon bevor ich mit ihnen Kontakt hatte. Das merkte ich schon beim Lesen ihrer website, auf der ich auch das perfekte Gefährt fand für die Flucht aus dem Alltag:

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Jeder, der schon mal als Backpacker in Australien unterwegs war, kennt sie: die fröhlich angesprayten Vans, mit denen Surfer von einer Welle zur nächsten reisen. Wer sie nicht kennt, macht nichts, denn wir alle kennen die netten Paketbullis der Deutschen Post, die fluchtwagen zu furchtbar coolen Surfer- und Menschen-mit-Surf-Seele-Bussen umfunktioniert hat: Cooler Look, Maschinerie top-gewatet und in Schuß, liebevoll mit Retrobezügen eingerichtet und optimal praktisch konzipiert, das ist der Fluchtwagen, mit dem Familie Kimble nun also unterwegs war.

Urlaub beginnt vor der Haustür

Mein Fazit: Ein Traum (nun auch meiner)! Das Urlaubsgefühl beginnt direkt vor der Haustür. Entspanntes Fahren, recht komfortables Schlafen und ein Top-Service der entspannten Vermietung. Es ist alles da, was das Backpacker-Herz begehrt: Fließend Wasser, ein Gaskocher mit Zusatzgasflaschen, Verlängerungskabel, Tisch, Stühle, Heizlüfter und Fahrradträger, wenn man möchte …

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Meine Kids und ich hatten unfassbar schöne und sehr besondere Tage zusammen. Ich habe sehr viel besser im Bulli geschlafen, als ich gedacht hätte und am Ende hat sich die kurze Zeit nahezu unendlich angefühlt – und zwar im positiven Sinne! Mit dem Fluchtwagen entkommt man jeglichem Alltagsgefühl. Die Kinder hatten schon beim Einsteigen beste Laune, die in keiner einzelnen Sekunde des Urlaubs verging. Und ich habe die Leichtigkeit dieses unkomplizierten Reisens so sehr genossen, dass ich wirklich zu keinem Moment an Dinge gedacht habe, die ich eigentlich noch zu tun hatte.

Kurz: Meine Karriere als Fluchtwagenfahrer geht weiter: Ich werde zum Serientäter.

fluchtwagen.com