Bootcamp mit Andje – Woche 2

Und das war schon meine Woche 2 mit Original Bootcamp.

Auf den Punkt gebracht:

  • meine sportliche Einstellung: ich bin heiß
  • meine körperliche Verfassung: besser als erwartet
  • Gewichts- oder Shape-Veränderung: öhm
  • Muskelkater: aushaltbar

Ehrlich gesagt habe ich mir schon etwas Sorgen gemacht, ob ich mit den durchtrainierten Fitness-Pros, die ich in so nem Bootcamp vermutet habe, überhaupt mithalten könnte – und wurde überrascht: ich kann!

Ich kann mithalten – nicht, weil ich so obertrainiert und mega-sportlich bin, sondern weil das Konzept des Original Bootcamp ist, die Teilnehmer sportlich gesehen da abzuholen, wo sie sind.

Was bedeutet das konkret?

Das Training stand im Zeichen des Tests „Wo stehe ich jetzt und wo stehe ich am Ende des Bootcamps?“. Gestartet sind wir mit einer 0,5km Warmlaufrunde (hoch motiviert habe ich mich gleich mal weit vorn platziert – zeigen, was man kann, so lang man noch kann, das war meine Devise). Dann kam ein Parcour über sieben Übungen, die wir zusammen mit einem Partner immer abwechselnd durchlaufen haben. Einer „turnt“, der andere zählt. Wechsel. Nächste Station. Jede Übung 60 Sekunden. Ganz ehrlich, Freunde, das hört sich easy an (und ich will  ja auch nicht jammern), aber 60 Sekunden Liegestütz oder 60 Sekunden „high knees running in place“ sind 60 Sekunden Liegestütz oder 60 Sekunden „high knees running in place“.

Untermalt wurde das Training mit zeitlich abgestimmter Musik – liebevoll unterbrochen mit den, ich sag mal, freundlichen Ermunterungen des Trainers David „Komm, 20 schaffst du locker!“ bei der Teilnehmerin, die gerade schon bei 8 Wiederholungen zusammenbrach (nein, ich nenne keine Namen – ich bin doch nicht doof und oute mich).

Die Schwierigkeitsgrade waren frei wählbar, was mich, die normal eher wenig sportlichen Ehrgeiz hat, dazu angespornt hat, doch den höheren Schwierigkeitsgrad wie meine Trainingspartnerin zu wählen. Die war supernett (wie eigentlich alle da) und hat mich bei jeder erkennbaren Erschöpfung angefeuert, weiter zu machen.

Ich bin an diesem Tag mit einem Supergefühl nach Hause gefahren, denn ich hatte angenommen, viel schlechter mitmachen zu können. Ich habe auf meinem persönlichen Niveau trainiert. Ich hatte wirklich großen Spaß. Und ich bin über meine normalen, ehrgeizlosen Grenzen gegangen.

Woher David aber wusste, dass ich in Wirklichkeit doch immer noch 3-5 mal mehr konnte, bleibt mir allerdings als eigentlich sehr gute Schauspielerin ein Rätsel.

Auf geht s in Woche 3 im Original Bootcamp!

Ich freu mich!