Bootcamp mit Andje – Woche 1

Dieses ist meine 1. Woche mit original bootcamp. Und wie versprochen lasse ich euch daran teilhaben.

Ich fange also mal an:

  • meine sportliche Einstellung: hoch motiviert
  • meine körperliche Verfassung: mittel
  • Gewichts- oder Shape-Veränderung: leider nein
  • Muskelkater: Fehlanzeige

So, und nun sollte eigentlich mein Bericht folgen, wie es so war beim ersten Training. Anstrengend, fordernd, fröhlich, motivierend … Leider muss ich sagen: ich weiß es nicht. Denn wer schon oben darüber gestolpert ist, dass ich bei mittelmäßig körperlicher Verfassung keinen Muskelkater in einem Bootcamp davongetragen habe, muss ich für seine Aufmerksamkeit loben. Ich war nämlich beim ersten Training nicht da.

Warum? Nein, ich habe nicht gekniffen. Ich bin hoch motiviert in einen super-getakteten Tag gestartet, habe bis kurz vor 15:00 gearbeitet, dann die Kinder abgeholt, um 15:30 meine Tochter bei einer Freundin abgegeben, um pünktlich um 16:00 beim Fußballtraining meines Sohnes zu sein. Dass dieses nach hinten verschoben wurde und nun eine halbe Stunde später erst um 18:00 endete, hat mich durchaus etwas gestresst, aber ich war immer noch voll Glauben daran, den Tag sportlich und einfach nur für mich zu beenden.

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Also habe ich noch vom Training aus angerufen, dass meine Tochter an der Straße stehen sollte, um sie sozusagen im Vorbeifahren einzusammeln, dann ab nach Hause, Kinder geduscht und gebadet (12 min MIT Haarewaschen), Essen gemacht, mit an den Tisch gesetzt und nur unauffällig auf die Uhr gestarrt, dann der Anruf: mein Mann steckte im Meeting fest. Aus. Das war’s. Denn als es schon mit meinem normalen Tag wirklich sportlich gewesen wäre, pünktlich beim Bootcamp zu erscheinen, war es hiermit unmöglich geworden.

Warum erzähle ich euch das?

a) weil ich es versprochen habe (vom Training zu berichten)

b) weil ich mich selbst und alle anderen immer mal wieder dazu auffordere, diese enge Taktung unseres Alltags als „working, busy & citymum“ zu überdenken und

c) weil ich dringend nach einem Kurztraining suche, dass hocheffektiv an den Tagen die Alternative sein könnte, an denen man wirklich keine sportliche Einheit einschieben kann, so gern man es auch möchte.

Und das ist mein Plan:

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1. Ich werde tatsächlich David, dem Cheftrainer von original bootcamp Hamburg und Studio-Inhaber von Studio Abankwa fragen, ob er nicht einmal ein spezielles Intensivtraining für uns Citymums entwickeln kann.

2. Ich gebe nicht auf und starte das Unternehmen Bootcamp am nächsten Dienstag nach Arbeit, Schule, Fußball, Duschen (mit Haare waschen) und Abendbrot neu.

Ich werde berichten, versprochen!

Bildquelle: original-bootcamp.com