Fashion Week Teil II

 

Der zweite Tag (nach einer viel zu kurzen Nacht) startete mit dem Fashion-Breakfast von Joy, Cosmopolitan, Closer und Maxi.

ShowOrder7Die Location war wie schon im Sommer der legendäre China Club Berlin im Adlon. Und ich muss sagen, es war wieder sehr beindruckend.

Es gab ganz viel zu sehen, unterschiedlichste Menschen zu beobachten und jede Menge interessante Gespräche. Das Must-Have war diesmal: SCHWARZE Stiefeletten, Pumps oder Boots. Zum Glück hatte ich auch welche an!

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Anschließend ging es dann zur Show & Order, die wieder im stillgelegten Kraftwerk in Mitte stattfandt. Für mich die absolut beste Location. Die Stimmung war wieder hervorragend, kreativ und arbeitsreich zugleich. Eine der zahlreichen Brands, die dort ausstellten, waren zum Beispiel Ana Alcazar, Antik Batik, Blond No.8, FTC Cashmere, Love Mschino, M. Missoni, Monsiere Steve, Luke Lovely usw.

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Bevor es dann für mich mit dem Zug wieder Richtung Hamburg ging, durfte natürlich eine kleiner Zwischenstopp in Mitte nicht fehlen. Denn glücklicherweise war ja überall noch Sale und so ein kleines „Mitbringsel“ ist für mich schon ein Muss. Um ganz ehrlich zu sein, gab es dann aber gleich drei!

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Ich fasse noch mal schnell zusammen und komme zu den Fakten: Mehr als 50 Defilees und Installationen fanden vergangene Woche in der Hauptstadt statt. Darunter nach wie vor für den Modehandel kommerziell wichtige Kollektionen wie Marc Cain, Riani und Laurèl. Aufregende Aufsteiger wie Achtland und Malaikaraiss, viel beachtete Newcomer wie Hien Le, Ivanman und Isabell de Hillerin. Mit Filippa K eine gefeierte Premiere und mit Kaviar Gauche ein gelungenes Comeback zum 10-jährigen Firmenbestehen. Auch Lala Berlin feierte ihr 10-Jähriges in Berlin.

Natürlich ist der Markt satt – alles schon da oder dagewesen. Das führt zum Teil bei den Einkäufern und der Presse zu einem seltsamen Mix aus Desillusion, Gleichgültigkeit und Euphorie. So schnell wie manch eine Schau oder eine Kollektion auf den Messen als nichtssagend und langweilig abgetan wird, so schnell wird eine andere hochgejubelt.
Deshalb ist es für mich am Wichtigsten sich selbst treu zu bleiben und sich die schönsten Teile aus den unterschiedlichsten Kollektion heraus zu picken.

Bildquelle: citymum