Flottes aus der Corona Küche

Wie uns allen geht es auch mir so, dass ich gerade echt ne Menge zu vereinbaren hab: Arbeiten, Home Schooling, Spielen und Sport machen mit den Kids, Einkaufen, Putzen, Kuscheln, Home Schooling, Streit schlichten, diverse Geräte updaten … und KOCHEN! Denn auf einmal wollen die Kinder nicht nur abends etwas zu essen haben sondern auch mittags, wenn sie im normalen Leben in der Schule sind.

Wichtig für die Corona Küche ist:
- Es muss ALLEN schmecken (guter Witz,oder?)

- Es muss schnell gehen

- Es sollte gesund und nahrhaft sein

Gerade für Punkt 1 + 2 gehen Nudeln eigentlich immer. In Sachen ausgewogene, gesunde Ernährung versuche ich hier vielseitig zu sein. Heute z.B. gab es Spaghetti Scampi. Das ist super-easy und deckt den Bedarf von zahlreichen Nährstoffen ab, inklusive Omega 3.

Für 4 Personen brauchst du:

 

  • 500 g Spaghetti
  • je nach Geschmack 250 – 500 g Scampi (ich nehme immer die von Follow Fish. Die sind in Bio-Qualität und bereits geschält)
  • je nach Geschmack 250 – 500 g Tomaten (ich nehme Bio Cocktail Tomaten, die müssen nur halbiert werden)
  • 250g Bio-Spinat frisch
  • Olivenöl
  • Parmesan (grob geraspelt)

Die Spaghetti kochen. Die Scampi in der Pfanne in Olivenöl braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Blattspinat dazugeben. Wenn alles schön gar ist, die halbierten Cocktail-Tomatenhälften unterrühren. Fertig.

Auf dem Teller mit Olivenöl und Parmesan nach Bedarf ergänzen und fertig ist ein richtig gutes, superleckeres und dabei megaschnelles Essen.

Ein weiterer Tipp, den ich selbst noch viel zu selten mache:

Als wir umgezogen sind, gab mir eine Freundin einen guten Rat. Sie sagte: „Wenn am Abend alle erschöpft sind, das Haus voller Kartons ist, aber irgendwie noch kalt und leer erscheint, dann „füttere“ deine Familie mit einer frischen Hühnersuppe und überrasche sie mit frisch bezogenen Betten. Denn schneller und leichter als mit einem warmen Bauch und dem Duft von frischer Bettwäsche kannst du ein heimeliges Wohlgefühl nicht schaffen.“

Ich finde, sie hat Recht. Und ganz ähnlich ist es nun in der Corona-Zeit. Die Kinder und wir müssen auf so viel verzichten. Gerade Nähe und sorglose Ausgelassenheit kommen viel zu kurz. Deshalb versuche ich, dies irgendwie auszugleichen: Und neben Kuscheln, Kuscheln, Kuscheln spielt das gemeinsame Essen da eine entscheidende Rolle. Denn wann wird mehr geredet und gelacht als am Essenstisch? Wann wird mehr Musik gehört und getanzt als beim gemeinsamen Kochen? Und wenn dann noch der Tisch ein kleines bisschen hübsch gedeckt ist … ich denke, das ist dann ein ähnliches Gefühl wie der Duft von frisch bezogener Bettwäsche.