Kopenhagen mit Teenagern

Die Sommerferien waren lang. Schön lang. Und da wir wie jedes Jahr in unser Feriendomizil an die Ostsee fuhren, wollten wir diesen Aufenthalt etwas durchbrechen. Und was liegt da näher als ein Wochenende in Kopenhagen. Kopenhagen mit Teenagern!

Lu und ich wollten lieber mit der Bahn, mein Mann lieber mit dem Auto fahren – also wurde es das Auto – allerdings nur, weil die Bahnstrecke zur Zeit von einem Transferbus ab Rödby ersetzt wird. Wer will denn bitte im Bus sitzen?

Mit der Fähre ging es also von Fehmarn nach Rödby, das allein war schon der erste Programmpunkt, denn die Fahrt mit dem Auto in den Bauch des Schiffes und das Ablegen mit
dem langsamen Schließen des Bauches bei voller Fahrt ist schon etwas gruselig.

Unsere Unterkunft in Kopenhagen war schlicht, spartanisch aber mitten im Zentrum.
Und Achtung: selbst eine einfache Unterkunft mit Stockbetten ist hochpreisig… denn Kopenhagen ist eins nicht: günstig. Dafür kann man wirklich alles zu Fuß erkunden…
oder per Boot.

Kopenhagen mit Teenagern im Boot

Direkt gegenüber unseres Hotels lag der Bootsverleih goboat, einen top Bootsverleih mit freundlichem Service. Die Boote, die man Stundenweise ausleihen kann, bieten für bis zu 8 Personen Platz und sogar ein Tisch fürs Picknick ist vorhanden. Einen Führerschein benötigt man nicht und für die Kleinsten gibt es Schwimmwesten. Zunächst gab es eine kurze Einweisung über die spannendsten Wasserrouten, dazu noch eine Karte. Lu fand es großartig selbst an der Pinne zu sitzen.
Der Blick auf die Stadt vom Kanal aus ist wirklich großartig. Absolut empfehlenswert ist, sich für eine Weile hinter einen klassischen Canal- and Harbourboot zu klemmen und eine deutschsprachige Führung mitzuerleben. Nach einer Weile waren wir aber froh in einen stilleren Kanal abbiegen zu können.

Bridge Street Kitchen Food Market

Was ist ein Stadtbesuch ohne den Besuch eines tollen Food Markets. Wir haben durch Zufall den Bridge Street Kitchen Food Market an der Inner Harbour Bridge zwischen Christianshavn und Nyhavn gefunden und fanden ihn großartig! Wir hatten einen phänomenalen Blick über das Wasser und zugleich das Glück, dass einige tolle Gastköche aus der ganzen Welt dort zu der Zeit ihr Essen präsentierten. 

Der Tivoli Geheimeingang

Eigentlich hatten wir keine Lust auf den Vergnügungspark Tivoli, der mitten im Zentrum von Kopenhagen liegt. Wir fahren alle drei nicht so gern Fahrgeschäfte und nur so „drüber bummeln“, wie auf dem Hamburger Dom, geht leider nicht, da man auch dafür unverhältnismäßig viel Eintritt zahlen muss. Zufällig waren wir aber in einem Restaurant (leckere Asiatische Küche direkt am Tivoli), welches einen 2. Eingang, bzw. Ausgang ins Tivoli besaß. So kamen wir doch noch zu dem Vergnügen uns ins Getümmel zu stürzen und ein Nachtisch-Eis zu genießen.

Tipp: Im Sommer werden auf der Freilichtbühne des Parks tolle Filmklassiker gezeigt, so dass man den ganzen Tag bis spät in den Abend bestens unterhalten wird.

Ältester Freizeitpark der Welt, Dyrehavsbakken

Mitten im Sommer trifft sich mitten in Kopenhagen der Weltkongress der Weihnachtsmänner (,-frauen und -gender). Da sie im Dezember sehr beschäftigt sind, eignet sich der Sommer hervorragend, um nach getaner Arbeit miteinander richtig einen drauf zu machen. Und das machen sie nun schon seit Jahren am Rande von Kopenhagen, in dem charmanten und ältesten Vergnügungspark der Welt, dem Dyrehavsbakken.

Den Mittelpunkt des Parks bildet die Holzachterbahn „Rutschebahnen“. Der Eintritt für den „Bakken“ ist frei und man zahlt nur für jedes Fahrgeschäft. Jeden Mittwoch ist „PjerrotWednesday“ und Ihr 50% Rabatt an allen Fahrgeschäften wenn Ihr bar bezahlt.