Rosige Zeiten mit 40

Butterfly Georgia Louise

Ich bin 40 – und schreibe dies noch schnell, bevor ich in den nächsten Tagen dann auch schon 41 bin.

Eigentlich ist mir eine Zahl egal. Früher wollte ich älter sein, dann habe ich eine ganze Weile vergessen, wie alt ich eigentlich bin, jetzt bin ich 40 und bleibe es wohl auch – Spaß. Ich bin ein großer Freund vom älter werden. Ich fühle mich besser, irgendwie gewachsen. Ich begrüße jedes Fältchen, soweit es vom Lachen kommt und laufe und planke gegen hängende Pobacken und ein Wohlstandsbäuchlein. Ich bin glücklich – mit mir, meinem Leben und meinem Körper … ab 11:00 am Morgen. Davor … Fragt besser nicht. Manchmal erschrecke ich mich, wenn ich morgens in den Spiegel schaue und meine Mutter vor mir sehe. Versteht mich nicht falsch. Meine Mutter ist eine schöne Frau, aber wie es die Natur so eingerichtet hat, eben schon ein paar Jahre älter als ich.

Klar, ich könnte nun natürlich gegen den Alterungsprozess anschminken. Aber dazu habe ich keine Lust, bin nicht der Typ dafür und wenn ich ehrlich bin, funktioniert das auch nicht gut. Denn geschwollene Lider und Augenringe sind geschwollene Lider und Augenringe. Das betont man mit Schminke fast noch mehr, als wenn man es sein lässt … und wie gesagt: ab 11:00 geht’s ja.

Schmetterling Georgia Louise

Lift + Sculpt Butterfly by Georgia Lousie

Vor einigen Jahren schon habe ich in New York einen Schmetterling aus Rosenquarz entdeckt, designed by Georgia Louise „to lift, drain and sculpt the face“ – ich finde, auf Englisch hört es sich irgendwie sexy an – also zum Straffen, Formen und Lymphe abfließen lassen (oh man, wer hat nur diese Sprache erfunden?).

Als ich den Schmetterling damals fand, war ich schockverliebt. Georgia Louise’s Idee, das Gesicht mit einem Heilstein zu behandeln statt mit Seren, fand ich super, die Form des Schmetterlings wunderschön und nach dem ersten Ausprobieren war ich auch vom Effekt komplett überzeugt, da sich die Rundungen und Spitzen spürbar genau auf den richtigen Regionen langfahren lassen. „Damals“ vor 5 Jahren „brauchte“ ich den Massage-Butterfly aber noch nicht. Wenn ich morgens in den Spiegel schaute, sah ich mich, nicht meine Mutter – und wie gesagt, meistens wusste ich noch nicht einmal, wie alt ich eigentlich gerade bin. Und irgendwann verschwand der Massagestein in einer Schublade.

„Mama, was machst du denn hier?“

Als ich vor ein paar Tagen aber mein Spiegelbild mit „Mama, was machst du denn hier?“ begrüßte, erinnerte ich mich aber nun an meinen kleinen Rosenquarzfreund und fing an, morgens und abends mein Gesicht damit zu massieren. Und was soll ich sagen? Es ist ein Traum! Die geschwollenen Augen sind morgens im Nu kein Thema mehr und auch mein nachts recht stark arbeitende Kiefer dankt es mir sehr, am Morgen eine kleine Lockerungsmassage zu bekommen – für mich ein echter Beauty-Geheimtipp.

Bilder: citymum.de